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IM REIFENGROSSHANDEL
Reifen für LKW und EM von der Küke Vertriebsgesellschaft
Reifen ABC
siehe Nachschneiden
Reifenkennung für Porsche. Diese Reifen sind von Porsche empfohlen, dürfen aber auch auf jedem anderen Fahrzeug gefahren werden. Die "0" bezeichnet einen Entwicklungsstand. Bei der Optimierung eines Reifens "N0" würde das Nachfolgemodell mit "N1" gekennzeichnet.
Das einmalige Nachschneiden des Profils ist nur bei Nutzfahrzeugreifen vorgesehen und wird bei der Herstellung des Reifens konstruktiv berücksichtigt. Diese Reifen werden auf der Seitenwand mit "Regroovable" gekennzeichnet. Bei LKW-Reifen wird dadurch die Nutzungsdauer verlängert, während das Nachschneiden bei PKW-Reifen aufgrund der zu dünnen Lauffläche gestezlich untersagt ist. Im Motorsport hat der Ausdruck eine andere Bedeutung: Hier bedeutet Nachschneiden, dass das Profil der Regenreifen erst vor Ort in den Reifen geschnitten wird.
Ein Reifen muss auch auf nasser Fahrbahn gute Haftungseigenschaften aufweisen. Besonders beim Bremsen auf Nässe ist guter Grip gefordert. Dies erreichen wir durch spezielle Silica - Gummimischungen und bei Winterreifen sowie Ganzjahresreifen zusätzlich durch Lamellen. Zur Vermeidung des Aufschwimmens des Reifens (Aquaplaning) sorgen entsprechende Profildesigns, die das Wasser schnell und sicher unter der Aufstandsfläche wegleiten.
siehe Nässeverhalten
Als Negativanteil bezeichnet man die Profilrillen am Reifen. Sie dienen dazu, das Wasser aus dem Profil abzuleiten und beeinflussen die Aquaplaningeigenschaften eines Reifens positiv. Die Profilblöcke werden als Positivanteil bezeichnet.
Ein Neureifen ist ein Reifen, der zum ersten Mal auf ein Fahrzeug verbaut wird und damit noch nicht gefahren wurde. Alle neuen Reifen sollten die ersten Kilometer "eingefahren" werden, da neu aufgezogene Reifen noch nicht ihre optimalen Eigenschaften aufweisen: Auf der Lauffläche befinden sich eventuell noch Trennmittel (nötig, um den Reifen aus der Heizform zu entfernen), die die Haftung reduzieren können. Außerdem ist die Oberfläche noch ohne Struktur. Die zum Aufziehen des Reifens auf die Felge notwendige Montagepaste verhindert auf den ersten Kilometern unter Umständen einen festen Sitz des Reifens auf der Felge. Aus diesem Grund empfehlen wir während der Einfahrphase möglichst auf beherztes Bremsen und Beschleunigen zu verzichten.
"Der Reifenquerschnitt beschreibt das prozentuale Verhältnis von Flankenhöhe zu Reifenbreite. Der in den 20er Jahren übliche Ballonreifen mit einem Höhe-Breite-Verhältnis von fast 1 : 1 ist längst dem Niederquerschnittsreifen (bis zu 0,25 : 1) gewichen. Im Pkw-Bereich wird bei Niederquerschnittsreifen auch von „Breitreifen“ gesprochen. Gemeint sind damit Reifen mit einem Höhe-zu-Breite-Verhältnis von 50 Prozent und flacher (also Reifen, bei denen die Seitenwand höchstens die halbe Reifenbreite erreicht). Dies ist beispielsweise bei einer Reifendimension von 215/50 ZR 17 der Fall. Die Vorteile solcher Reifen wirken sich insbesondere für Fahrzeuge höherer Geschwindigkeitsklassen aus:
- größere Aufstandsfläche
- höhere Fahrstabilität
- bessere Lenkpräzision
- besseres Bremsvermögen
- Möglichkeit zum Einbau größerer, wirksamerer Bremsanlagen.
Mit Normalkraft wird das Gewicht eines Körpers bezeichnet, der senkrecht auf einer Unterlage steht.
Verliert ein herkömmlicher Reifen Luft, beginnt er zu stark zu walken, er wird platt und durch die Hitzeentwicklung ist er nach kürzester Zeit völlig zerstört. Reifen mit Notlaufeigenschaften sollen dies verhindern. Fast alle namhaften Reifenhersteller bieten hierfür sogenannte RunFlat-Reifen an. Diese Reifen verfügen über eine patentierte, verstärkte Seitenwand, die so konstruiert ist, dass sie das Gewicht des Fahrzeugs auch bei vollständigem Druckverlust tragen können. Lenk-, Brems- und Antriebskräfte können auf diese Weise problemlos weiter übertragen werden. Zusätzlicher Vorteil: RunFlat-Reifen können auf ganz normalen Standardfelgen montiert werden. Zur Erreichung einer zusätzlichen Sicherheit empfehlen einige Fahrzeughersteller spezielle Felgen (EH2, EH2+). Bei der Verwendung dieser Notlaufreifen schreibt der Gesetzgeberr den Betrieb eines Reifendruck-Kontrollsystems vor, denn aufgrund der guten Fahreigenschaften trotz Luftverlustes ist es durchaus möglich, dass der Autofahrer den Defekt am Reifen gar nicht bemerkt.
Das Notrad ersetzt das herkömmliche Reserverad als Platz sparende Variante und ermöglicht die Fahrt von kurzen Strecken bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h (siehe Bedienungsanleitung). Es gibt zwei Arten von Noträdern: Zum einen schmale, jedoch mit Einschränkungen einsetzbare Räder, die wesentlich kleiner sind als das herkömmliche Ersatzrad. Zum anderen gibt es Falträder, die mit Hilfe eines Kompressors aufgeblasen werden. Da das Notrad oft nicht den gleichen Abrollumfang wie die Serienbereifung aufweist, sollte es immer nur kurzfristig benutzt und möglichst auf eine nicht angetriebene Achse montiert werden.
siehe Nylonbandage
Reifen, die speziell für LLKW, LKW und Busse entwickelt werden. Die Prioritäten liegen in der Wirtschaftlichkeit und der hohen Laufleistung. Neuerdings sind auch Wintereigenschaften dieser Reifen gefragt.
Die mögliche Nutzungsdauer eines Reifens hängt ab von der Summe der Lagerungs-, Betriebs- und Servicebeanspruchungen, denen ein Reifen im Laufe seines Lebens ausgesetzt wird (Beladung, Geschwindigkeit, Fülldruck, Schnittverletzungen, Wartung etc.). Da diese Einsatzbedingungen stark variieren können, ist die Aussage über die mögliche Nutzungsdauer eines Reifens allein aufgrund seines Alters nicht möglich. Gründe für das Ausmustern eines Reifen können neben dem Erreichen der Mindestprofiltiefe auch Beschädigungen sein. Reifen (auch Reservereifen) sollten regelmäßig untersucht werden. Neben der Luftdruckkontrolle muss der Reifen dabei auf äußere Verletzungen untersucht werden. Auch Veränderungen im Fahrbetrieb wie erhöhten Luftverlust, Geräusche oder Vibrationen sollten dringend beachtet werden. Im Zweifelsfalle sollten Sie einen Reifenfachmann zu Rate ziehen. Speziell Reifen, die nicht permanent im Einsatz sind, können schneller altern als Reifen im Dauerbetrieb. So werden bei einigen Feuerwehren die Reifen nach acht Jahren erneuert, auch wenn die Restprofiltiefe noch nicht erreicht ist.
In nahezu allen Radialreifen befindet sich oberhalb des Stahlgürtels die sogenannte Nylonbandage. Diese wurde früher als breiter Nylonabdeckstreifen ein bis zwei Mal um den Reifen gewickelt. Heutzutage wird ein bis zu zwei Zentimeter breites Nylonband um den Reifen gelegt. Während im Schulterbereich des Reifens eine mehrfache (meist 4-6) Überlappung notwendig ist, reicht in der Reifenmitte meist eine zweifache Überlappung aus. Dies verstärkt den Reifen im viel beanspruchten Schulterbereich und ermöglicht eine Gewichtsersparnis in der weniger belasteten Reifenmitte.
1. Klassisches Ersatzrad, das jedoch immer seltener eingesetzt wird.
2. Notrad, nur zeitlich begrenzt und bis max. 80 km/h einsetzbar (siehe auch Betriebsanleitung).
3. Faltrad, wie Notrad. Zusätzlich mit Kompressor zum Aufpumpen und Entfalten.
4. Reifendichtmittel mit und ohne Kompressor (Bei PKW nur mit Kompressor)
5. Selbsttragende Reifen (RunOnFlat). Hier übernehmen im Pannenfall die Seitenwände die tragende Rolle der Luft.
Mit RunOnFlat - Reifen muss im Pannenfall nicht mehr angehalten zu werden, sie dürfen jedoch nur in Verbindung mit einem Luftdruckkontroll-System verwendet werden.
Weitere Infos zur RunOnFlat-Technlogie finden Sie auf MyGoodyear
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