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IM REIFENGROSSHANDEL
Reifen für LKW und EM von der Küke Vertriebsgesellschaft
Reifen ABC
Das periodische Einfedern des Reifens bewirkt seine Verformung. Die so genannte Walkarbeit setzt Hitze freisetzt und verursacht Rollwiderstand. Ist der Luftdruck zu gering, überhitzt der Reifen durch ein zu hohes Maß an Walkarbeit.
Das Reifendruck-Kontrollsystem WARNAIR wurde von Dunlop in Zusammenarbeit mit der BMW GmbH entwickelt und läuft schon auf mehreren Modellen verschiedener Anbieter serienmäßig. Die Reifendruck-Messung basiert auf der Tatsache, dass abnehmender Luftdruck die Rotationsgeschwindigkeit des Rades steigert. WARNAIR überwacht den Reifendruck durch permanenten Vergleich der Abrollumfänge aller vier Räder. Dazu wird anhand der ABS-Signale jedes einzelnen Rades die durchschnittliche Radrotationsgeschwindigkeit, die Einzelgeschwindigkeit und die prozentuale Differenz zwischen den Rad-Diagonalen berechnet. Durch einen Vergleich der Einzelgeschwindigkeiten wird festgestellt, ob an einem oder mehreren Rädern veränderte Fahreigenschaften aufgrund Luftdruckmangel vorliegen.
Auf nasser Oberfläche müssen die Positiv-Blöcke des Reifens das Wasser durch die Drainagerillen abführen. So werden beispielsweise bei 80 km/h bis zu 25 l Wasser pro Sekunde kanalisiert (bei 100 km/h bis zu 31 l, bei 120 km/h bis zu 37 l, bei 140 km/h bis zu 43 l usw.).
Wirtschaftsverband der Deutschen Kautschukindustrie e.V.
Ein Steg aus Gummi, eingegossen in die Basis der Lauffläche von Winterreifen. Er zeigt an, wenn 4 mm des Profilmusters vorhanden sind und ist das rechtliche Minimum in einigen europäischen Ländern.
Kennzeichen eines modernen Winterreifens sind die so genannten „Lamellen“ in den Profilblöcken sowie eine entsprechende Silica-Laufflächenmischung. Aufgabe der Lamellen ist es, die Antriebs- und Bremskräfte durch Öffnen und Schließen zu übertragen. Die ausgereifte Mischungstechnologie gewährleistet bei winterlichen Außentemperaturen auf nassen und verschneiten Fahrbahnen bestmöglichen Grip.
In Deutschland herrscht eine „situative“ Winterreifenpflicht, d.h. Autofahrer müssen spätestens bei Schneefall umgerüstet haben, sonst drohen Bußgeld und eventuell Nachteile im Versicherungsfall.
Seit Mai 2006 ist die Änderung der Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten. Darin heißt es unmissverständlich: „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen.“ Explizit ist künftig eine „geeignete Bereifung“ vorgeschrieben. Bei Nichtbeachtung drohen erstmals Bußgelder in der Größenordnung von 20 bis 40 Euro oder sogar ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg.
„Wer mit abgefahrenen Sommerreifen eine verschneite Passstraße befährt, muss künftig mit einem Bußgeld rechnen“, nennt Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ein konkretes Beispiel. Es ist nicht verboten, im Winter mit Sommerreifen unterwegs zu sein. Wenn allerdings Schnee und Eis das Straßenbild prägen, muss der mit Sommerreifen ausgerüstete Wagen stehen bleiben. Wer künftig bei Verkehrskontrollen auf Nummer Sicher gehen will, sollte bei seiner Winterbereifung auf das Schneeflockensymbol achten. Reifen mit dieser Markierung haben in unabhängigen Tests bewiesen, dass Sie besonders sichere Fahreigenschaften im Winter bieten.
Goodyear-Produktfamilie für Geländewagenreifen und SUV-Reifen
siehe Auswuchten
Der Wulst bzw. der Innenring der Reifenflanken sorgt für einen sicheren Sitz des Reifens auf der Felge. Sein Zweck ist es, einen angemessenen Anpressdruck zwischen Reifen und Felge zu erzeugen und dabei Luftdichtheit zu gewährlseiten. Der Wulstkern enthält einen oder mehrere Drahtkerne mit den darumgelegten Karkassenfäden. Über dem Wulstkern sitzt der Kernreiter aus Gummi. Zur Verstärkung kann ein Wulstverstärker aus Kunststoff oder Kohlefaser an der Außenseite integriert werden.
Eine schützende Gummimischung, die in direktem Kontakt zur Felge steht. Sie schützt den Wulstbereich vor Abnutzung.
siehe Wulst
- Barum
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