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Reifen für LKW und EM von der Küke Vertriebsgesellschaft

Küke Vertriebsgesellschaft mbH

Reifen ABC



Pannenmobilität

Das Ersatzrad ist bald Geschichte. Nach einer Statistik hat ein Autofahrer alle 150.000 Kilometer eine Reifenpanne. Was liegt da näher als auf das Ersatzrad zu verzichten und gleichzeitig auch noch leichtere Autos zu bauen und damit den Kraftstoffverbrauch zu senken. Hier setzen seit vielen Jahren die Reifenhersteller an und entwickeln mit Hochdruck neue Notlaufsysteme. Mit dem neuen Pannenmobilitäts-Konzept RunOnFlat ist es möglich, nach einem Druckverlust im Reifen weiterzufahren und so bis zur nächsten Werkstatt zu gelangen. Mit welcher Geschwindigkeit und welche Entfernung gefahren werden kann ist vom Fahrzeughersteller abhängig. (Siehe Betriebsanleitung des Kfz-Herstellers)

Reifen mit Pannenmobilität haben aber noch weiter entscheidende Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Notlaufrad.

kein Radwechsel vor Ort
keine schmutzigen Hände
keine festsitzende Radschrauben
keine Suche nach dem Wagenheber
keine Gefährdung am Straßenrand

Pannensichere Reifen

siehe Notlaufreifen

Ply-Rating (PR)

Ply Rating ist eine veraltete Tragfähigkeitskennung für Reifen, die die Baumwollcord-Lagen im Reifenunterbau angab (8 PR = acht Lagen). Heute hat diese Angabe keine Bedeutung mehr. Man spricht heute vom Loadindex.

Positivanteil

Als Positivanteil bezeichnet man die Profilblöcke in der Lauffläche. Sie gewährleisten die Haftung des Reifens auf der Fahrbahn. Das Gegenteil vom Positivanteil sind die Profil-Rillen, auch Negativanteil genannt.

Profil / Profildesign

Die aus Profil-Negativen (Rillen) und Profil-Positiven (Profilblöcken) bestehende Lauffläche dient der Drainage von Wasser oder Schneematsch.
Das Reifenprofil muss vielen Anforderungen gerecht werden: maximale Kraftübertragung, kurzer Bremsweg, hohe Aquaplaningsicherheit, hohe Kurvenstabilität, geringe Geräuschentwicklung, hohe Kilometerlaufleistung, guter Nassgrip, gleichmäßige Abnutzung, Selbstreinigung, Haftung auf Eis und Schnee und ein ansprechendes Profildesign.
Darum müssen die Anteile Positiv/Negativ ausgewogen auf der Lauffläche verteilt sein, wobei schmale Reifen einen hohen Positiv-Anteil haben (etwa um 70 Prozent). Breitreifen kommen mit vergleichsweise wenigen Positiv-Anteilen aus (etwa um 50 Prozent). Reifen neuester Bauart werden heutzutage entweder asymmetrisch oder laufrichtungsgebunden gebaut.

Profilrillen

Die Profilrillen werden auch als Negativanteil bezeichnet. Für PKW, LKW und Motorräder gelten europaweit 1,6 mm Mindestprofiltiefe. Dieses Mindestmaß muss über die gesamte Reifenlauffläche eingehalten werden. Nähert sich ein Reifen dieser gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe, erhöhen sich der Bremsweg bei Nässe und die Aquaplaninggefahr. Bei einem Reifen mit Mindestprofiltiefe von 1,6 mm verdoppelt sich bei Aquaplaning der Bremsweg gegenüber dem eines neuwertigen Reifens. Die Profiltiefe wird in den Hauptprofilrillen neben dem TWI (Tread-Wear-Indikator TWI) gemessen.

Profilrippe

Die Profilrippe ist der Positivanteil des Profils. Je großflächiger die Profilrippen, desto besser das Trockenhandling. Ein Positivanteil von 100% bezeichnet man auch als Slick.

Profiltiefe

Prüfgutachten

Zubehörteile fürs Fahrzeug, die nicht durch die Allgemeine Betriebserlaubnis abgedeckt sind, dürfen nicht ohne spezielle Prüfung und Freigabe am Fahrzeug montiert werden (z.B. Räder aus dem Zubehörregal, die nicht denen im Fahrzeugschein vom Fahrzeughersteller notierten Original-Angaben entsprechen. Auch wenn diese dem im Fahrzeugschein gelisteten Dimensionen entsprechen).
Es ist allerdings üblich, dass der Hersteller diese Prüfung beispielhaft für alle Fahrzeuge durchführen lässt, für die er dieses Teil anbieten möchte. Das geprüfte Teil erhält dann ein Prüfgutachten und kann in den Handel gebracht und vom Kunden montiert werden. Im Prüfgutachten findet man alle Auflagen und Hinweise der für eine Eintragung nötigen Umbaumaßnahmen. Eine Abnahme durch eine Prüfstelle ist meistens erforderlich.

Psi

psi ( pounds per square inch) ist eine amerikanische Maßeinheit (Reifenluftdruck)
1 psi = 0,0689 bar
1 bar = 14,504 psi